FC Birr vs. FC Villmergen 0:6 (0:3)
Spielort
Nidermatt, Birr – 60 Zuschauer – SR: Unbekannt
Tore
24. Gashi 0:1; 45. Gashi 0:2; 45.+1 Gafuri 0:3; 51. Krasniqi 0:4; 53. Gashi 0:5; 81. Comas 0:6
Aufstellung FCB
R. Lezami; Murtezi, R. Lezami, Marku, Nikleski; Markaj, Ajeti, Marovci; Hamdiu, Jakupi, Mahalla
Aufstellung FCV
Huber, Rajendran, Haussener, Locher; Comas, Sidler, Gashi, Thoma, Sanvido; Krasniqi, Gafuri
Verwarnungen
16. Mahalla (gelb); 22. Marovci (gelb); 48. Comas (gelb); 78. Jakupi (gelb); 87. Pervorfi (gelb)

Villmergen qualifiziert sich problemlos für die nächste Cup-Runde

Nach dem Heimsieg gegen den FC Mutschellen stand für das Villmerger Fanionteam die erste Cup-Runde auf dem Programm. Zu Gast war man beim 4. Ligisten FC Birr, womit die Rollen auch gleich klar verteilt waren. Unterschätzen wollte man den Gegner, welcher seinerseits mit zwei 5:1-Siegen in die Saison startete, selbstverständlich nicht, und trotzdem drehte das Trainerduo Antonelli-Meyer gehörig am Personalkarussell, um gerade der jüngeren Garde etwas mehr Spielzeit zu gewähren.

Partie bereits im ersten Durchgang entschieden

Die Badmatte-Kicker übernahmen von Beginn weg das Spieldiktat und liessen keine Zweifel daran aufkommen, dass sie sich für die nächste Runde qualifizieren würden. Der erste Treffer liess allerdings lange auf sich warten. Nachdem der auf dem Flügel eingesetzte Marco Sanvido zwei Mal aus bester Position das Leder neben das Gehäuse platzierte, war es in der 24. Minute Arijan Gashi, der mit einem gefühlvollen Distanzschuss für die verdiente Führung sorgte. In der Folge flachte die Partie deutlich ab. Villmergen agierte im eigenen Ballbesitz oft zu überhastet, weshalb sich nicht nur einige Fehlpässe ins Aufbauspiel der Freiämter einschlichen, sondern auch weitere Abschlussmöglichkeiten äusserst rar blieben. Andererseits erlebte FCV-Schlussmann Bryan Huber eine grösstenteils ruhige erste Halbzeit. Zumindest bis kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit, als er seine Farben mit einem blitzschnellen Reflex vor dem Ausgleich bewahrte. Das entsprach dem Gusto von Arijan Gashi, welcher den etatmässigen Captain Jannis Brunner an diesem Abend würdig vertrat, gar nicht. Deshalb setzte er in der 45. Minute nochmals zum Schuss aus der Distanz an und traf zum 0:2. Keine zwei Zeigerumdrehungen später leisteten sich die Hausherren einen folgenschweren Ballverlust im Spielaufbau, welchen der junge Bejzat Gafuri ausnutzte, um seinen ersten Treffer in einem Pflichtspiel für das Fanionteam zu erzielen. Damit war die Partie nach den ersten 45 Minuten praktisch entschieden.

Pflicht erfüllt

Was sich nach dem Pausentee ereignete, war eine Kopie der ersten Halbzeit. Mit dem kleinen Unterschied, dass sich die zahlreich erschienenen FCV-Supporter bis zum vierten Treffer ihres Teams nicht mehr ganz so lange gedulden mussten. In der 51. Minute war es Rilind Krasniqi, der sich nach einer herrlichen Ballstafette über die rechte Seite ebenfalls in die Torschützenliste eintragen lassen durfte. Nur zwei Minuten später war es wieder Arijan Gashi, der den Hattrick perfekt machte. Erneut war es ein Distanzschuss des Villmerger Spielmachers – wie hätte es auch anders sein können. Den Schlusspunkt setzte der in Birr wohnhafte Justin Comas mit dem 0:6 in der 81. Minute. Dass dieses Resultat allerdings bis zum Ende Bestand hatte, war wiederum Bryan Huber geschuldet, der seinen Kasten mit einer weiteren Glanztat sauber hielt. Der einzige Wehrmutstropfen aus Sicht der Antonelli-Meyer-Truppe war, dass sich mit Livio Meyer und Aleandro Bergamo zwei der „jungen Wilden“ verletzten und wohl länger ausfallen werden. Gute Besserung an dieser Stelle!

Die nächste Aufgabe wird für das Villmerger Fanionteam ungleich schwerer, denn bereits am kommenden Freitag, 28.08.2026, gastieren die Badmatte-Kicker beim noch verlustpunktlosen Drittplatzierten FC Küttigen. Die Devise ist klar: In Sachen Laufbereitschaft, Kampf, taktische Disziplin und Spielwitz will man an der Leistung des Mutschellen-Spiels anknüpfen und drei Punkte aus Küttigen entführen.

26.08.2026 / Pascal Rummel

26.08.2026 · Pascal Rummel

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